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Die Markelstiftung fördert
besonders begabte junge baden-württembergische Studierende oder deutsche Studierende, die in Baden-Württemberg längere Zeit ihr Studium absolvieren und weder aus familiären Mitteln noch durch öffentliche Förderungen die Kosten für eine Schulausbildung oder für ein Hochschulstudium bestreiten können. Sie ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und frei von politischen, weltanschaulichen und religiösen Bindungen. Die Förderung erfolgt einmalig oder laufend und frühestens nach einer Bewährung im gewählten Bildungsgang (z.B. vom zweiten Semester an). In der Regel wird die Förderung je zur Hälfte als Stipendium und als zinsloses Darlehen gewährt, das fünf Jahre nach Abschluss der Förderung in Raten zurückgezahlt wird. Geprägt durch die Vorstandsmitglieder aus Kultusministerium, Hochschule, Schule, Wirtschaft, Medizin und Kultur sieht die Stiftung ihre Aufgabe auch in der Ausbildung sozialer Kompetenzen wie Offenheit, Kritik- und Konfliktfähigkeit und Bereitschaft zum Engagement. Sie hilft jungen Menschen, sich in den Studiengängen ihrer Wahl mit ihren Begabungen zu entwickeln und in ihren späteren Berufen der Umwelt mit sozialer Verantwortung zu begegnen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine gute bis sehr gute Begabung. Dabei ist es der Stiftung wichtig, auch berufs- und praxisorientierte, musisch-kulturelle sowie sozial-pädagogische Bewerber- Profile zu fördern und in den Studien- und Ausbildungsgängen unterstützend zu begleiten. 2010 wurden 88 Studentinnen und Studenten in der Hauptförderung unterstützt. 5 weitere Studentinnen und Studenten aus Zuwanderfamilien wurden 2010 von der Markelstiftung im Rahmen ihres Förderauftrags betreut. Die Finanzierung dieser Stipendien hat die Robert Bosch Stiftung übernommen. |
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Förderungsstruktur 2010 der Hauptförderung nach Fachgebietena |
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Daneben hat die Stiftung
mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung seit 1985 eine Sonderförderung
für besonders begabte Schülerinnen und Schüler ausländischer Herkunft in Baden-Württemberg eingerichtet, die einen qualifizierten Schulabschluss anstreben, ihn aber ohne zusätzliche Hilfe nicht erreichen können. Im Jahre 2003 ist diese Sonderförderung in dem Programm „Talent im Land“ aufgegangen: www.talentimland.de |
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